Rheingauer Jungwinzer #fingerprint im Essers Gasthaus, Köln

14. November 2018 von Frank, Deutschland, Kommentare deaktiviert für Rheingauer Jungwinzer #fingerprint im Essers Gasthaus, Köln

Im Kölner Gasthaus Essers wurde vom Sommelier Consult zum #fingerprint, dem Elevator Pitch mit Rheingauer Jungwinzer, geladen. Speedtasting hatte ich so auch noch nie, also viele Weine in kurzer Zeit schon, aber musikalisch begleitet und moderiert bisher noch nicht. Fünfzehn Tische, 15 Weine und nur 5 Minuten Zeit bis der DJ die Musik erklingen lässt und der Düsseldorfer Sommelier Antonios Askitis zum weitergehen aufforderte. Wer an welchem Tisch startet, wurde ausgelost. Auf dem Programm standen fast ausnahmslos Riesling vom Rheingauer Winzer-Nachwuchs. Fröhlich und Locker ging’s da zur Sache, da man ja auch keine Zeit verschwenden durfte.

Mein Los war Carolin Weiler vom Weingut Weiler. Der Familienbetrieb bewirtschaftet 3,5 ha in Lorch. Bei ihr probierte ich den 17er Lorcher Krone Riesling Spätlese trocken. Klassischer Riesling, hat mir gut gefallen. Carolin startet im Moment das Projekt „Wein Weiblich“, von dem wir in den nächsten Jahren wohl noch was hören werden.

Der nächste Tisch gehörte Katharina Bausch, vom Weingut Hans Bausch aus Hattenheim. Bei Ihr hatte ich den Hattenheimer Rheingarten Riesling Spätlese feinherb 2017. Ein guter Riesling mit Trinkfluss und Freude. Da spielt der DJ und weiter geht’s zum nächsten Protagonisten.

Nun am Tisch von Aurelia Hamm vom Weingut Hamm aus Oestrich-Winkel. Seit drei Jahren bringt Sie ihre eigene Handschrift in den elterlichen Betrieb. Anbaufläche von 7ha mit 10% Spätburgunder und Riesling. Aus der typisch grünen Rheingauer Flasche bekam ich den Winkel Riesling Alte Reben 2016, trocken ins Glas. Auch hier: Guter Wein.

Weiter zu Jens Wagenitz vom Weingut George aus Geisenheim. Hier gab es den Big Fish Riesling feinherb 2017. Guter, süffiger Riesling, nettes Gespräch, aber die Musik spielt schon wieder und Antonios Askitis schubst von hinten zum nächsten Tisch.

Der gehörte Tatjana Schmidt vom Weingut Friedel Russler aus Walluf und Ihrem 2017 Tete-a-TÄT Riesling trocken. Dieser Riesling wurde kalt, mit einer kurzen Maischestandzeit im Edelstahltank vergoren und trägt ihren Spitznamen „Tät“. Schöner Terrassenwein der ordentlich animiert.

Wieder Musik und nun zwei Herren aus Geisenheim. Marius und Marcel Dillmann vom Weingut Karlo Dillmann. Hier standen direkt zwei Magnum auf dem Tisch und zum probieren gabs den Rüdesheimer Berg Rottland Riesling 2017. Berg Rottland ist ja eine bekannte Lage von Breuer. Gute Lage = Guter Wein.

Weiter geht’s zu Hendrik Laquai vom Weingut Laquai aus Lorch. Im Glas Riesling vom Schiefer, Lorcher Schloßberg trocken 2017. Guter Stoff, gibt’s demnächst auf dem Duisburger Weinfest zu probieren. Da könnt Ihr ruhig mal hingehen.

Nach einer kurzen Pause stand ich bei Phillip König vom Weingut Robert König und hatte den einzigen Rotwein der Speedtasting Runde im Glas. Assmannshäuser Höllenberg EMPOR, Spätburgunder Kabinett trocken. Ein feiner Pinot, der Spaß machte und etwas Abwechslung in die Runde brachte.

Den nächste Wein gab es bei Philipp Corvers vom Weingut Corver Kauter aus Oestrich-Winkel. Oestricher Doosberg Riesling, 1. Lage, im Fass gereift. Ein sehr guter Riesling mit feiner Eleganz. Und nächster Tisch.

 
Hier bei Jochen Kreis und seiner Frau vom Weingut Kreis gab es einen weiteren Riesling vom Oestricher Doosberg, Riesling Kabinett trocken. Das fand ich klasse, direkt hintereinander einen Weiteren Wein aus derselben Lage zu probieren. Schöner Wein und leider weiter.

Nun zu Sandra Brunk vom Hof Rheinblick aus Geisenheim. Hier durfte ich den Geisenheimer Kläuserweg Riesling Spätlese feinherb probieren. Der Wein war gut und brachte Spaß ins Glas. Aber leider war die Zeit schon wieder um. Mehr als kurz Karten tauschen, ein wenig erzählen und dann abklopfen war auch hier nicht drin.

Bei Julia Seyffardt vom Weingut Diefenhardt aus Martinsthal gab es den 2017er Martinsthaler Wildsau Riesling trocken VDP Erste Lage. Im Stückfass gereift war schon zu erahnen wo die Reise hingeht. Aktuell natürlich noch fest, sind die Weine vom Weingut Diefenhardt für Langlebigkeit bekannt.

Am nächsten Tisch stand Sandro Dahlen vom Weingut Jung Dahlen aus Eltville-Erbach. Zu meiner Überraschung gabs hier ein Cuveé aus Riesling, Chardonnay vom Erbacher Honigberg. Die feinherbe Spätlese mit dem Namen „Edition Duett“. 2017 Der Junge Dahlen „Edition Duett“ Cuveé Erbacher Honigberg Spätlese feinherb. Ein vielschichtiges Tänzchen am Gaumen. Sehr schön.

Der vorletzte Tisch gehörte Sophie Egert vom Weingut Egert aus Eltville-Hattenheim. Bei Ihr gabs eine weiteren Oestricher Doosberg Riesling  Kabinett feinherb aus dem Stahltank. Lekker, aber die Musik spielt schon wieder.

 
Also auf zum letzten Tisch von Simon Schreiber vom Weingut Schreiber Johanneshof, wo mich die Hochheimer Hölle Riesling Kabinett trocken 2017 erwartete. Ich mag die Hölle von Künstler, so war ich schon gespannt. Der Wein war erwartungsgemäß gut und ich am Ende meiner Runde.

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