Château Stromberg – Der Wein von der Capitol Versicherung
Stromberg – Man kann ihn lieben oder hassen. Ich für meinen Teil finde Stromberg einfach nur geil. Da ich selbst im Büro sitze, kommt mir da doch das eine oder andere bekannt vor, vielleicht nicht in dieser Dichte, aber bekannt.

So hat es mich dann auch gefreut als der Stromberg für seine grandiosen Abschlüsse in Finsdorf von der Firmenzentrale der Capitol Versicherung eine Flasche Wein zur Belohnung spendiert bekam.
Sofort nach der Folge begab ich mich auf die Suche nach dem „63er Chateau Strombersch“. Stromberg selbst beschreibt den Wein wie folgt:
… deswegen schickt mir die Zentrale auch Wein.
Hier, für meine guten Abschlüsse, is ganz was Feines ist das.
Das is nen Schh Schh Schhh äh. Nen siebener, nen Franzose, nen ROTER sogar!
Das sind ja dann doch recht wage Infos und leider blieb meine Suche nach diesem Wein bisher erfolglos. Ist wirklich nicht leicht wenn man nur das unscharfe Etikett hat. Hmm 2007er, Franzose, müsste doch eigentlich zu finden sein. Oder eine zu Dekorationszwecken eingekaufte Flasche Wein vom Discounter? Wer weiß das schon… Billigwein würde doch gut zu Stromberg passen und zu Versicherungen sowieso.
Nachtrag:
Nach intensiver Recherche ist uns nun der Name bekannt. Es handelt sich um einen 2007er Bourgogne Rouge. Wenn jemand weiss wo man genau diesen bekommen kann, bitte schreibt eine Mail oder hinterlasst einen Kommentar bei uns.
Nachtrag II:
Im Interview mit dem Wein-Professor von karstadt.de:
Bei diesem Wein handelt es wohl um eine Fälschung! Aufallend ist, das es sich bei der Flaschenform um eine “Bordeauxflasche” handelt und nicht um die typische Flaschenform die normalerweise im Burgund verwendet wird. Alles zu Flaschenformen hier. Unser Wein trägt das Wappen der Bruderschaft “Confrerie des Chevaliers du Tastevin”. Diese Gemeinschaft bescheinigt dem Burgunder ein “geografisches Herkunfts-Zertifikat” was durch das Siegel belegt wird. Also kann es eigentlich nicht sein, das ein Wein mit dem Zeichen der Bruderschaft in dieser Flaschenform abgefüllt wurde. Orginalzitat des Professors: “Die würden geteert und gefedert wenn die sowas machen würden!”
Hier die normale Flasche mit dem Label was auch auf dem Stromberg-Wein zu sehen ist.
Momentan sieht es danach aus, als ob nur noch der Anruf bei Brainpool übrig bleibt um diesen Tropfen zu kosten (Vieleicht ist der ja immer noch zu?). An dieser Stelle auch einen herzlichen Dank an Marqueee, der uns geholfen hat die ungefähre Qualität einzuschätzen.
Nachtrag III:
Ein letzter Anruf bei Brainpool hat ergeben, das es sich wohl um einen Requisiten-Wein handelt.
Wer braucht schon Traubensaft, wenn er den gut gereiften Spitzenwein haben kann! 63er Chateau Stromberg
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Bernhard am 5. Dezember 2009 um 01:58
Durfte der Ernie, äh Berthold bzw. Herr Heisterkamp denn auch den Wein vom Stromberg probieren?
Frank am 5. Dezember 2009 um 10:51
Leider wurde der Wein nie geöffnet
Marqueee am 15. Dezember 2009 um 22:23
Vor ein paar Jahren gab es den Wein hier:
Koelner Weindepot
Ob das immer noch so ist, kann ich leider nicht sagen, ich habe inzwischen Viertel und Stammhändler gewechselt.
Frank am 16. Dezember 2009 um 09:41
und wie war der so?
Marqueee am 16. Dezember 2009 um 23:53
Ein für den Preis (wenn ich mich recht erinnere, damals so um die 7 bis 8 Mark) Okay. Fehlerfrei und sauber, mehr aber nicht.
Was ich auf die Schnelle noch gefunden habe, ist das hier:
Handelsblatt-Burgunder
(Etikett stimmt, die Flaschenform nicht – aber das war der Wein, den ich meinte)
Marqueee am 16. Dezember 2009 um 23:57
Ich sehe gerade, das Logo, an das ich mich erinnern konnte (“Tastevinage”), ist das Siegel einer Art unabhängigen Empfehlung-Kommission. Der Begriff sollte Euch aber helfen den Wein zu googeln, bei dem Etikett und Flaschenform stimmen.